Die Stiftung

fördert den Aufbau und die Förderung von stationären und ambulanten Kriseninterventions-, Reintegrations- und Therapie-Massnahmen unter Einbezug der von Rudolf Steiner angeregten anthroposophischen Forschung und Erkenntnis. Das Angebot soll sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene richten.

Alle Massnahmen bauen auf den in jedem Menschen veranlagten Selbstheilungskräften auf, die durch sinngebende und schöpferische Arbeit im Rahmen einer landwirtschaftlichen und/oder gärtnerischen Urproduktion, durch anregende künstlerische und/oder handwerkliche Tätigkeiten sowie in vertrauensvoller sozialer Umgebung aktiviert und stabilisiert werden können. Weil psychische Erkrankungen häufig durch belastende gesellschaftliche und soziale Verhältnisse hervorgerufen werden, will sich die Stiftung auch für eine gesunde Gestaltung dieser Verhältnisse einsetzen.

Die Stiftung fördert ihrem Zweck entsprechend Projekte und Menschen aus eigener Initiative. Deshalb bearbeitet der Stiftungsrat keine unaufgefordert eingereichte Anträge


Entstehung / Idee 

2009 wurde das ‹unime Netzwerk für anthroposophisch erweiterte Jugendpsychatrie› als Verein gegründet.  www.unime.ch

Die ‹Jugendhof-Stiftung für anthroposophisch begründete Krisenbegleitung› entstand 2013 aus dem Verein unime.  Als Stifter bestellten sich die Initianten von  www.anthrozueri.ch.


Die Idee, eine Alternative und Ergänzung zu den derzeitigen Angeboten in der Jugendpsychiatrie zu schaffen, ist durch das Miterleben und Begleiten von jungen Menschen in akuten psychischen Krankheitsphasen entstanden. Die Erfahrung der durchlebten Not und Ohnmacht sowohl bei den Betroffenen wie bei den Begleitenden 
weckte die Frage nach einer erweiterten Sicht- und Umgangsweise.
Die Jugendhof-Stiftung will sich für die Begründung und Entwicklung therapeutischer Projekte mit erweitertem Therapiekonzept - insbesondere mit Arbeits-Therapie in der Landwirtschaft und mit künstlerischen Therapien - einsetzen.